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Interview mit Reinhard Czempik

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F: Welche Rolle spielen Bokken und Jo bei dir im Training?

R: Bokken und Jo sind nicht nur Waffen, sondern aus meiner Sicht pädagogische Instrumente von unschätzbarem Wert, die sehr hilfreich sind um eine gute Aiki-Technik zu finden.

F: Ich weiß, dass in deinem Training die Basistechniken eine wichtige Rollen spielen - inwieweit vermittelst du auch das asiatische und/oder philosophische Denken des Aikido?

R: Auf die Frage "Was ist Basis?" würde jeder Aikidolehrer eine andere Antwort geben. Bei Anfängern ist die Basis ganz bodenständig die Fallschule und das Kennenlernen erster Bewegungen. Bei Fortgeschrittenen das Studium aller wichtigen Techniken. Im Dantraining ist die Basis hingegen, wie der Geist mit dem Körper umgeht und umgekehrt.

F: Du hast den 6. Dan im Aikido, war das schwer zu erreichen?

R: Es ist entstanden, ist aber für mich ohne Bedeutung.

F: Du bist dieses Jahr 61 geworden. Wie unterscheidet sich dein Aikido von vor 20 Jahren?

R: Es ist sehr viel genauer und tiefer geworden, in einer Art, die ich nie für möglich gehalten hätte.

F: Bist du immer noch so fasziniert vom Aikido und hast du nicht schon alles gesehen?

R: Die Art der Faszination verändert sich im Laufe des Lebens. Ich glaube, dass Aikido heute noch mehr Faszination hat als als Anfänger.

 
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